Diese 15 Gaming-Webshows werden Dein Leben literally für immer verändern!

Die Besten ever! Du wirst Deinen Augen nicht trauen!!1!

Rubrik: Games - 05.04.2014 - earlmobileh

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Ich schreibe gerade an meiner Abschlussarbeit und habe an 24 Stunden des Tages und sieben Tagen die Woche ein schlechtes Gewissen, weil ich eigentlich daran werkeln könnte und/oder müsste. Und was macht man als moderner Mensch in solchen Situationen? Man surft im Internet rum und sucht nach dem goldenen Schuss kurzweiliger Berieselung. Prokrastination, wie ein Psychologe kolportieren würde. Am besten funktioniert das nach meiner Erfahrung mit Videos, denn diese verlangen im Gegensatz zu geschrieben Artikeln kaum Aufmerksamkeit und lassen sich prima in eine Multitasking-Routine integrieren. Außerdem sind YouTube und dessen Spießgesellen ja auch zunehmend wichtigere Medien, insofern kann man sich das Videoschauen eventuell auch noch irgendwie als Bildung weis machen. Ich jedenfalls habe nach mehreren Monaten Masterarbeit einige wirklich gute Shows gefunden, für die ich an dieser Stelle einfach mal Werbung machen will. Vielleicht hilft es ja einer anderen Person die ebenfalls eigentlich gerade arbeiten muss. (mehr …)


Ludonarradingsbums

Bitte mehr von diesem Wort!

Rubrik: Games - 21.01.2014 - earlmobileh

Im letzten Jahr ist im englischsprachigen Computerspiel-Diskurs etwas passiert: Ein neues Wort hat sich etabliert: ‚ludonarrative dissonance‘. Für diejenigen, die des Englischen nicht so mächtig sind, auf Deutsch heißt das ludonarrative Dissonanz (lol). Was zugegeben auf den ersten Blick etwas aufgesetzt und pseudointellektuell klingt, ist in Wahrheit ein Spiegel des wichtigsten Paradigmenbruchs, den Videospiele seit der Abschaffung von Zwischensequenzen mit echten Schauspielern gesehen haben. Super. Schade nur, dass das in Deutschland mal wieder kaum jemand bemerkt.

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Am Samstag brannte Hamburg, am Sonntag die Computerbildschirme

Fallstricke einer öffentlichen Debatte und politisches Unvermögen

Rubrik: Der Rest der Welt - 23.12.2013 - earlmobileh

Am Wochenende ging es hoch her in Hamburg. Einige tausend Menschen versammelten sich auf dem Schulterblatt, um für den Erhalt der Roten Flora und der Esso-Häuser, sowie die Duldung der auf St. Pauli lebenden Lampedusa-Flüchtlinge zu demonstrieren. Im Zuge des Protests kam es zu erheblichen Ausschreitungen, die dann einen Tag später kontrovers bei diversen Internetadressen besprochen wurden. Egal ob kleiner Blog oder geachtete Wochenzeitung, zur Gewalt hat jeder was zu sagen. Es ist schade, dass dabei selbst viele linksradikale Stimmen das Ziel aus den Augen verlieren und sich in Detailfragen zur Eskalation verlieren.

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Funktionen und Folgen nörgelnder Teenager

F U Square Enix

Rubrik: Games - 13.12.2013 - earlmobileh

Ich bin weiß Gott nicht der vorbildlichste Käufer, wenn es um Videospiele geht. Ich gelobe aber Besserung. Bei Indies lasse ich mein Geld inzwischen schon allein fürs Karma gerne und auch im günstigen mobilen Markt habe ich mir bisher kein Verbrechen zu Schulden kommen lassen. Dank Square Enix ärgere mich jetzt jedoch das erste Mal so richtig über meine neue Ehrlichkeit.

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Tokio Hotel – So laut du kannst!

Eine Punk-Buchrezension

Rubrik: Der Rest der Welt - 27.11.2013 - earlmobileh

Letztens war ich bei einem Umsonstladen und habe ‘So laut du kannst’, eine frühes kulturanthropoligisches Werk über das Wirken von Tokio Hotel abgegriffen. Jetzt kann ich es natürlich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, Euch den Inhalt vorzuenthalten. „Bill und Tom waren geschockt! Sie lebten in Magdeburg (…)“ so beginnt die liebevoll geschriebene Bestandsaufnahme der frühen Jahre der inzwischen fast klassischen Pogo-Kapelle Tokio Hotel. Näher am Geschehen als jeder Verfassungsschutz, schonungslos, brutal, ehrlich, Revolution – vieles geht einem als Punkrock-affiner Leser durch den Kopf. Ein Werk, eigentlich zu umfassend, um auf wenigen Seiten beschrieben zu werden. Dennoch will ich mein Bestes versuchen, euch meinen Eindruck zu vermitteln, damit ihr selbst entscheiden könnt, ob das Werk 6,95 Oiros wert ist.

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Kurz vor neu

99 Leben brauchen mehr als nur Spiele

Rubrik: Der Rest der Welt - 24.11.2013 - admin

In mittlerweile mehr als zwei Jahren hat sich 99leben zu einem der undergroundigsten deutschen Gamingblogs seit Beginn der Seitenaufrufmessung gemausert. Jan und Marcus lieferten an dieser Stelle in undefinierten Zeitabständen ihre Ein- und Ansichten zum Thema Videospiele ab, die so sauber und klar formuliert waren, dass sie sich gewaschen hatten. Doch nun haben sie keinen Bock mehr! Keinen Bock mehr, ständig nur noch über ein und dasselbe Thema zu schreiben. Videospiele finden sie natürlich weiterhin super, aber andere Sachen eben auch. Oder sie finden es scheiße, so mittel oder einfach nicht egal genug, um sie unkommentiert zu lassen. Deshalb wird diese Seite neben dem bekannten Fokus auf interaktive, digitale Unterhaltungselektronik zukünftig auch ein Potpourri an Artikeln zu anderen Interessensgebieten seiner umtriebigen Autoren bieten. Aus 99leben wird 99themen. Sozusagen, denn die Seite heißt ja weiterhin 99leben.

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Von Kulturindustrie und Hyperrealität

Ein Streit um ‚Papers, Please‘

Rubrik: Games - 16.10.2013 - earlmobileh

Oha. Stress in der deutschen Gaming-Blogosphäre. balkantoni von ‚These Nerds‘ kotzt sich mal so richtig über die „Andachtsfressen beim Reden über ‚Papers, Please’“ aus. Er findet, dass diejenigen, die erst durch ein gefälliges Stück Unterhaltung auf die Idee kommen, mal über Flüchtlinge nachzudenken, es auch gleich bleiben lassen könnten. Mir passt so eine streitbare Haltung gerade ganz gut: Irgendwie verspricht der Flirt mit meiner Gaming-Muse gerade keinen Safer Sex, beim nachdenken über Politik freue ich mich aber immerhin auf Heavy Petting. Also Zack, wird die Tastatur angeschmissen und mal wieder nicht wirklich über Gaming geschrieben.

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Vom Heimweh gepackt

Gone Home und der Metacritic-Widerspruch

Rubrik: Games - 05.09.2013 - Marcus

Metacritic ist furchtbar. Da lasse ich auch nicht mit mir diskutieren. Es ist eine Seite, die wie ein römischer Kaiser per Daumenzeig das Schicksal ganzer Entwicklerstudios bestimmt, weil Publisher und User den präsentierten Durchschnittswertungen seit Jahren hörig sind. Das Thema ist aber hinlänglich durchgekaut worden, deshalb möchte ich die Aufmerksamkeit viel lieber auf einen interessanten Widerspruch lenken, der mir kürzlich bei den Bewertungen von Gone Home aufgefallen ist. Den überschwänglichen Lobpreisungen der Fachpresse stehen bei diesem Titel überraschenderweise fast schon vernichtende User-Kritiken gegenüber, eine Wertungskluft, die man nur höchst selten beobachten kann. Wie kann es also dazu kommen, dass solch eine Diskrepanz zwischen professionellen Spieleredakteuren und Hobby-Zockern entsteht? Was sagen solch widersinnige Bewertungen über die Qualität dieses Spiels aus? Und wem kann man am Ende überhaupt noch glauben? (mehr …)


Ich schäme mich

Pedobär auf der Gamescom

Rubrik: Games - 28.08.2013 - Marcus

Heute schäme ich mich. Nach all den Soziologie-Vorlesungen und Sarkeesian-Videos, die ich mir angeschaut habe, kann ich einfach nicht mehr anders, als mich in Grund und Boden zu schämen. Und das alles nur wegen eines albernen Videos. Eines, das mich gar nicht betrifft und doch unfassbar betroffen macht. Ich schäme mich für einen Jungen, der als junger Mann verkleidet über die Gamescom läuft und mit einem Dildo in der Hand  junge Mädchen nach ihrer Vagina fragt. Ich schäme mich als Gamer, weil er seine sexistischen Tiraden unter dem Deckmantel des Videospielzitates abledert. Ich schäme mich als Mann, weil er keinerlei Empathie, keine Würde und keinen Respekt für seine Mitmenschen zeigt und somit Klischees bedient, die man eigentlich überwunden glaubte. Ich schäme mich auch für ein Internet-Portal, mit dem ich digital aufgewachsen bin, weil es dieses unflätige Geschiss über seine Webseite promotet. Aber am meisten schäme ich mich, weil dieser Junge und einige andere vielleicht nie verstehen werden, warum ich mich für ihn schäme. (mehr …)


“Sammeln Sie Punkte?”

Wir alle sind durchleuchtet!

Rubrik: Games - 19.08.2013 - Marcus

Seit einigen Wochen sind wir ja alle etwas besorgter. Klar, wir wussten natürlich, dass Google und Facebook mit unseren Daten Millionen scheffeln, das war uns zwar nicht ganz geheuer, aber für die Dienstleistungen, die man dafür bekam, konnte man irgendwie damit leben. Dann kam Snowden mit seiner Pfeife um die Ecke und blies uns allen innerhalb kürzester Zeit die eigene Naivität gegenüber Themen wie Datenschutz und Privatsphäre um die Ohren. Nun beklagt fast jeden Tag aufs Neue irgendein Hanswurst im Spiegel Online Forum, dass Obama die Gespräche mit seiner Mutti mithören würde und dass er seine Briefe nur noch mit unsichtbarer Tinte aus Zitronensaft schreibe, anders gehe es ja schließlich nicht mehr, wenn die ach so delikaten Informationen privat bleiben sollen. Dabei ist das Datensammeln sicherlich keine Exklusivdomäne der NSA, sondern seit Jahrzehnten auch Teil unseres Konsumentenalltags. Gerade die schöne neue Digitalwelt der Videospiele ist mittlerweile einer der am hellsten durchleuchteten Märkte, der es nicht nur Unternehmen erlaubt, das eigene Spielverhalten bis auf die nichtigste Randnotiz hin zu analysieren, sondern zusätzlich den Spielern untereinander immer mehr den Schleier der Anonymität entreißt. Um den Rest des Artikels freizuschalten, log dich bitte mit deinem Facebook- oder Twitter-Profil ein. (mehr …)


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